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Informationen zum Coronavirus (SARS CoV-2)

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir möchten Ihnen mit dieser Seite helfen, sich zu Fragen rund um das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) zu informieren.

Aktuelles zum Thema Impfung gegen das Coronavirus finden Sie hier.

Bei der Einreise aus Risikogebieten nach NRW wird seit Januar 2021 zwischen Ländern mit vermehrten Virusmutationen und anderen Risikogebieten unterschieden. Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Der Verlauf von COVID-19 (= Corona-Virus-Disease 2019) ist für ca. 85% der infizierten Personen völlig harmlos. Nach einer Inkubationszeit von 2-14 Tagen können Beschwerden auftreten, die stark an eine Grippe oder eine Bronchitis erinnern, z.B. Fieber; Husten; Atemnot, Geruchs- oder Geschmacksverlust. Ein Problem für unser Land entsteht erst dann, wenn die Anzahl der schweren Verläufe die Kapazitäten unserer Krankenhäuser übersteigt. Das Ziel aller gesundheitspolitischen Maßnahmen ist daher vor allem, die Geschwindigkeit der Ausbreitung des Virus zu verzögern. Mittlerweile wird dazu immer wieder die sog. Reproduktionsrate angeführt. Sie soll möglichst unter 1,0 liegen. Das bedeutet, dass ein Mensch maximal einen weiteren Menschen ansteckt.

Die Gefährdung durch das Coronavirus variiert von Region zu Region. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

Wenn Sie Erkältungs-Beschwerden haben, gehen Sie bitte nicht direkt in unsere Praxis, sondern melden Sie sich bei Verdacht bitte zunächst telefonisch (oder auch per Mail oder Fax) in unserer Praxis, um das konkrete Vorgehen abzustimmen.

Eine Testung auf das Coronavirus mittels PCR-Abstrich (als Kassenleistung) sollte durchgeführt werden,

  • wenn Sie krank sind und in den vergangenen 14 Tagen engen Kontakt (15min unter 1,5m ohne Mund-Nase-Schutz) zu jemandem hatten, bei dem das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde,
  • wenn Sie Krankheitsanzeichen wie etwa Kurzatmigkeit, Geruchs- oder Geschmacksverlust haben und sie einer Risikogruppen angehören: Sie also eine Vorerkrankung haben beziehungsweise älter sind als 60 Jahre,
  • wenn Sie Krankheitsanzeichen haben und bei Ihrer Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommen, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben und besonders geschützt werden müssen; beispielsweise in der Arztpraxis, im Krankenhaus oder der Altenpflege, Schnellteste werden über die Arbeitgeber bereitgestellt.
  • wenn Sie von Ihrer Corona-Warn-App einen roten Warn-Hinweis erhalten
  • vor Aufnahme in ein Pflegeheim oder Hospiz

Leider werden die Kosten nicht für alle Abstriche (Durchführung bei uns + Laborkosten) von den Krankenkassen übernommen. Bitte geben Sie uns stets den Grund für den Abstrich an, damit wir die Kostenträgerfrage vorab  klären können. Auch Testungen auf Wunsch von Arbeitgebern sind kostenpflichtig, wenn eine Indikation nach den obigen Kriterien nicht ersichtlich ist. Unsere Rechnung kann in der Praxis per EC-Karte oder bar beglichen werden. Die Rechnung für die Laborkosten erhalten Sie auf dem Postweg direkt vom MVZ Dr. Eberhard & Partner.

Wir haben in unserer Praxis Abstrichtests und ausreichend Schutzausstattung zur Verfügung. Teilweise führen wir die Abstriche auch außerhalb der Praxisräume durch und die Patientinnen und Patienten erhalten erst in Abhängigkeit des Testergebnisses (in der Regel liegt das Ergebnis innerhalb von 24 bis 72 Stunden je nach Laborkapazität vor) einen Termin zur eingehenden Untersuchung. Informationen zu unserer Praxisorganisation finden Sie auf unserer Startseite. 

Einen Antigen-Abstrichtest=PoC-Schnelltest (bei uns NADAL aus Deutschland, Sensitivität: 97.56 %, Spezifität: > 99.9 %) bieten wir seit Dezember 2020 ebenfalls an. Ab dem 8. März 2021 stehen gemäß Coronavirus-Testverordnung (TestV) diese PoC-Tests als kostenlose Schnelltests für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung, die wir aus Kapazitätsgründen in unserer Praxis aber nur nach Voranmeldung in Einzelfällen anbieten können.

Auch der Antikörpertest wird weiterhin bei uns angeboten. Das Wichtigste vorweg: Eine Testung auf Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus ist nicht dazu geeignet, eine akute Infektion sicher nachzuweisen oder auszuschließen. Ein Test auf Antikörper kann einen hohen Anteil falsch positiver Ergebnisse bringen, falls die Häufigkeit der Erkrankung in der Bevölkerung gering ist. Ein positiver Antikörpernachweis für das SARS-CoV-2-Virus bedeutet nach jetzigem Stand im Einzelfall nicht notwendigerweise, dass die getestete Person immun ist. Der Antikörpertest ist kein geeignetes Verfahren für ein breites Screening, sondern kann die Diagnostik höchstens ergänzen. Der von unserem Labor verwendete Test weist eine Sensitivität von 89-100% (je nach Infektionszeitpunkt) und eine Spezifität von 99% auf (detailierte Information zum Antikörpertest). Zusammengefasst ist der Antikörpertest zum jetzigen Zeitpunkt wenig relevant und bei uns daher in der Regel nur als Selbstzahlerleistung möglich.

Wie kann ich mich schützen ?

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen helfen daher sowohl vor der Ansteckung mit Grippeviren als auch vor dem SARS-CoV-2-Virus:

  • häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder Händereinigung mit einem alkoholischen Gel (in kleinen Fläschchen in jedem Drogeriemarkt erhältlich)
  • korrektes” Husten/Niesen mit einem Taschentuch vor Mund und Nase und danach Entsorgung im Abfalleimer ODER Husten/Niesen in den oberen Teil des Ärmels (um ständig eingesetzte Handflächen nicht zu benetzen)
  • Halten Sie in Geschäften, Apotheken, Arztpraxen etc. möglichst 1,5 bis 2 Meter Abstand zu anderen Personen
  • Das Tragen von einfachen Mund-Nasenschutzmasken (sog. "Community-Masken", also z.B. selbst hergestellte Masken) ist bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, beim Einkaufen wie auch bei Arztbesuchen vorgeschrieben.

Weitere Informationen rund um das Thema Coronavirus finden Sie hier:

AHA+L+A-Regeln zur Senkung der Ausbreitung bzw. Ansteckungsgefahr

Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums

Internetseite des Robert Koch-Instituts

Fallzahlen in Deutschland (Covid-19-Dashboard des RKI)

Informationen zu Schutzmasken vom BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Auflärung (BZgA)

                                                               (zuletzt aktualisiert am 30. August 2021)

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